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Warum lebe ich glutenfrei?

Bis Mitte Februar dieses Jahres war alles in Ordnung. Ich konnte essen wo nach mir war und ich hatte nie Probleme. Doch dann kam der eine Tag, der alles verändert hat. Durchfall. Bauchschmerzen. Unerklärlich und von jetzt auf gleich. Doch wo kam es her? Was hatte ich falsch gemacht?

Im ersten Moment dachte ich einfach nur, dass ich etwas bestimmtes nicht vertragen hatte oder ich etwas schlechtes gegessen hatte. Aber es dauerte an. Mehrere Tage. Mal war es etwas besser und mal wieder schlechter. Hinzu kamen immer wieder starke Bauchschmerzen. Über mehrere Wochen teste ich mich selbst aus und verzichtete auf verschiedene Dinge. Denn das es an einem schlechten Essen lag war nach über 5 Tagen ausgeschlossen.

In meiner Familie gab es bereits Süßstoffunverträglichkeiten und Lactoseintoleranz. Daher ließ ich zu erst den Süßstoff weg. Keine Light-Produkte mehr und keinen Zuckerersatz mehr in den Tee. Doch es stellte sich keine Besserung ein. Milchprodukte zu meiden hatte den gleichen Effekt. Keinen.

Nachdem ich mehrere Wochen bereits mit dem Problem kämpfte und mich teilweise schon gar nicht mehr richtig vor die Tür traute, entschloss ich mich, meine Hausärztin zu konsultieren. Zu Beginn mit Mäßigem Erfolg. Sie ließ mich diverse Proben abgeben. Die Ergebnisse waren negativ. Bei meinem zweiten Besuch überwies sie mich für eine Magen- und Darmspiegelung zum Gastroenterologen.

Mittlerweile war es kurz vor Ostern und heute weiß ich nicht mehr, wie ich auf die Idee gekommen bin, aber GLUTEN schoss mir irgendwie in den Sinn. Meine beste Freundin hatte mir schon vor über einem Jahr ein Buch ans Herz gelegt. Es hieß „Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht“ von Dr. med. William Davis. Ich hatte es nicht ganz gelesen, da ich die Thematik zur diesem Zeitpunkt einfach nicht ernst nahm und der Meinung war „Man, der übertreibt doch echt.“. Doch ich erinnerte mich an einige Zeilen aus diesem Buch und mir wurde klar, dass es da sein könnte. Natürlich habe ich auch Dr. Google gefragt und mich mit den Symptomen auseinander gesetzt. Also teste ich es aus. Es ging mir immer besser. Meine Bauchschmerzen gingen allmählich weg und mein Körper beruhigte sich.

Die Ergebnisse der Darmspiegelung waren negativ. Mir wurde mitgeteilt, dass ich keinen Reizdarm habe. Doch die Testergebnisse von den bei der Magenspiegelung entnommenen Gewebeproben lassen noch immer auf sich warten. 100 % nachgewiesen ist somit bis heute nicht, dass ich eine Glutenunverträglichkeit habe.  Doch jedesmal, wenn ich versehentlich glutenhaltige Lebensmittel zu mir nehme, verspüre ich sofort Bauchschmerzen und einige Stunden später möchten diese meinen Körper deutlich zügiger verlassen als normal. Für mich ist eindeutig, dass ich die Finger davon lassen sollte. Daher steht für mich seit einigen Wochen fest, dass ich mich weiterhin gluten frei ernähren will und muss.

 

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